Edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

Sep­tem­ber 2021 | Poli­tik

Dr. med. Agnes M. Mühlgassner, MBAMit den ver­schie­dens­ten Aspek­ten von Long-/Post-COVID für die Pra­xis set­zen wir uns in die­ser Aus­gabe der ÖÄZ aus­ein­an­der. Neben einem Ver­sor­gungs­al­go­rith­mus geht es etwa um all­ge­mein­me­di­zi­ni­sche Aspekte wie die haus­ärzt­li­che Betreu­ung inklu­sive Ana­mnese und Unter­su­chung, die Basis­dia­gnos­tik sowie um die kli­ni­sche Ein­schät­zung. Auch die ent­spre­chen­den Scree­ning­fra­gen für psy­cho­so­ma­ti­sche und psych­ia­tri­sche Erkran­kun­gen sind darin ent­hal­ten. Kon­kret wer­den in den ein­zel­nen The­men­blö­cken Fati­gue und Schmer­zen, der­ma­to­lo­gi­sche, HNO-spe­­zi­­fi­­sche, kar­dio­lo­gi­sche, neu­ro­lo­gi­sche, päd­ia­tri­sche, pneu­mo­lo­gi­sche und psy­chi­sche Aspekte sowie Fra­gen rund um das Thema Reha­bi­li­ta­tion thematisiert.

Wäh­rend der Corona-Pan­­de­­mie haben Angst­stö­run­gen und Depres­sio­nen bei 14- bis 18-Jäh­­ri­­gen zuge­nom­men. Angst, Wut, Aggres­sio­nen und Trau­rig­keit bei Kin­dern und Jugend­li­chen müs­sen immer im Kon­text ihrer Ent­wick­lung betrach­tet wer­den. Auch wenn ein bestimm­tes Ver­hal­ten alters­ty­pisch ist, kön­nen grenz­über­schrei­ten­des Ver­hal­ten und Wesens­ver­än­de­rung auf eine Erkran­kung hin­wei­sen. Mehr dazu gibt es ab Seite 60.

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 17 /10.09.2021