Edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

10.04.2021 | Politik

© Gregor Zeitler

Neu und erst­mals in die­ser Aus­gabe der ÖÄZ gibt es ein „Bild des Monats“: Es zeigt einen Limo­na­den­stand in einem Vor­gar­ten einer typisch ame­ri­ka­ni­schen Klein­stadt­sied­lung im US-Bun­des­staat Con­nec­ti­cut. Die vier­jäh­rige Alex Scott ist an Krebs erkrankt und sam­melt – mit Limo­nade, die sie an die­sem Stand ver­kauft – Geld für die Erfor­schung von Krebs bei Kin­dern. Das war im Jahr 2000. Als Alex vier Jahre spä­ter stirbt, hat sie bereits eine Mil­lion Dol­lar zusam­men. Die nach ihr benannte Alex’s Lemo­nade Stand Foun­da­tion ver­gibt im Rah­men der soge­nann­ten „Crazy 8 Initia­tive“ 18,5 Mil­lio­nen Dol­lar. Rund 3,4 Mil­lio­nen davon gehen die­ses Jahr an die Kin­der­krebs­for­schung im St. Anna-Kinderspital. 

„Toll, aber kom­plett irrele­vant“ – so lau­tete die Reak­tion, als Prof. Josef Pen­nin­ger von sei­nem For­schungs­er­geb­nis, dass ACE2 der poten­ti­elle Rezep­tor für das SARS-Virus ist, berich­tete. Wie das mög­lich war? Als im Jahr 2002 in China SARS aus­ge­bro­chen ist, schickte er die ein­zige damals exis­tie­rende ACE2-Knock­out-Maus nach China, damit sie dort mit SARS infi­ziert wer­den konnte, wie er im Exklu­siv-Inter­view mit der ÖÄZ erzählt. 

Anwen­dungs­emp­feh­lun­gen für die COVID-19-Imp­fung hat das Natio­nale Impf­gre­mium erstellt. Alle Infor­ma­tio­nen dazu gibt es ab Seite 18. 

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 7 /​10.04.2021