edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühlgassner

25.10.2015 | Politik

© Gregor Zeitler

Mit­tel mit Wir­kung auf das Renin-Angio­ten­sin-Sys­tem und gegen säu­re­be­dingte Erkran­kun­gen sind zusam­men mit Psy­cho­analep­tika und Sub­stan­zen, die den Lipid­stoff­wech­sel beein­flus­sen, die ver­ord­nungs­stärks­ten Medi­ka­men­ten­grup­pen. 20 Pro­zent der Aus­ga­ben der sozia­len Kran­ken­ver­si­che­rung sind im Jahr 2014 in diese Berei­che geflos­sen. Damit und mit den Grün­den, wieso die Gesprä­che zwi­schen Haupt­ver­band und Phar­ma­in­dus­trie zum mit Jah­res­ende aus­lau­fen­den Pharma-Rah­men­ver­trag ins Sto­cken gera­ten sind, befasst sich ein Arti­kel in die­ser Ausgabe.

Unser Aus­lands­be­richt führt uns dies­mal nach Nor­we­gen, wo ein Wie­ner All­ge­mein­me­di­zi­ner schon seit vie­len Jah­ren über­wie­gend als selbst­stän­di­ger Arzt in einer Basis-Kran­ken­sta­tion tätig ist; ein Teil wird durch ein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis mit der jewei­li­gen Gemeinde abgedeckt.

Herz­lichst,
Dr.med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner
Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 20 /​25.10.2015