edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühlgassner

10.11.2015 | Poli­tik

© Gregor Zeitler

Mit der Frage, wie die Mög­lich­kei­ten von E‑Health aus­ge­schöpft wer­den, gleich­zei­tig jedoch Pati­en­ten­si­cher­heit, Daten­schutz und ethi­sche Aspekte gewahrt blei­ben, befasst sich ein umfas­sen­der Bei­trag in die­ser Aus­gabe der ÖÄZ. Nicht nur, dass die Kon­su­men­ten immer leicht­fer­tige mit ihren Daten umge­hen, bie­ten mobile Health Dienste auch immer mehr Mög­lich­kei­ten, diese Unmen­gen an gesam­mel­ten Infor­ma­tio­nen auch auszuwerten.

Das Pos­ten eines Fotos auf Face­book, das einen Arzt im OP zeigt, mit der Erklä­rung: „Es ist 0:30 Uhr, nur für die, die glau­ben, wir schla­fen in der Nacht“, wobei zusätz­lich auf dem Foto der Pati­ent auf dem OP-Tisch zu sehen war, hat zu einer Ver­ur­tei­lung des Dis­zi­pli­nar­rats der ÖÄK geführt. Die Begrün­dung dafür lesen Sie im Bei­trag „Das Dis­zi­pli­nar­recht für Ärzte“ von Kam­mer­amts­di­rek­tor Johan­nes Zahrl und ÖÄK-Juris­­tin Mela­nie Hin­­ter­­bauer-Tie­­fen­­brun­­­ner. Damit star­tet eine Serie mit Bei­trä­gen über juris­ti­sche The­men, die für Ärz­tin­nen und Ärzte rele­vant sind.

Warum das Pilot­pro­jekt Lehr­pra­xis in Vor­arl­berg ein so gro­ßer Erfolg ist, das erklärt der Bre­gen­zer All­ge­mein­me­di­zi­ner Tho­mas Jung­blut exklu­siv im Gespräch mit der ÖÄZ.

Herz­lichst,
Dr.med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner
Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 21 /​10.11.2015