neu & aktu­ell: Poli­ti­sche Kurzmeldungen

25.04.2014 | Politik


ÖÄK: Auf­hol­be­darf in Primärversorgung

Beträcht­li­chen Auf­hol­be­darf“ ortet ÖÄK-Prä­si­dent Artur Wech­sel­ber­ger beim Aus­bau der Pri­mär­ver­sor­gung in Öster­reich ange­sichts der kürz­lich statt­ge­fun­de­nen Gesund­heits­kon­fe­renz zu die­sem Thema. Kon­kret for­dert er die Schaf­fung von öster­reich­weit 1.300 zusätz­li­chen Kas­sen­plan­stel­len, die seit Jah­ren gefor­derte Ein­füh­rung von moder­nen medi­zi­ni­schen Leis­tun­gen und die Auf­he­bung der Beschrän­kung bei der Zuwen­dungs­me­di­zin. Diese Män­gel müss­ten rasch auf­ge­ar­bei­tet wer­den. Die jüngs­ten Äuße­run­gen des Haupt­ver­bands-Vor­sit­zen­den Hans Jörg Schel­ling lie­ßen einen „erste Ein­sicht erken­nen“, dass spe­zi­ell bei der Pati­en­ten-nahen Ver­sor­gung vie­les zu ver­bes­sern sei, so Wech­sel­ber­ger wei­ter. Ebenso for­dert er auch die – bis­her ver­ab­säumte – Reform der ärzt­li­chen Aus­bil­dung mit ver­pflich­ten­der Lehr­pra­xis sowie zeit­ge­mäße Koope­ra­ti­ons­for­men. In die­sem Zusam­men­hang warnt der ÖÄK-Prä­si­dent vor neuen büro­kra­ti­schen Struk­tu­ren und mehr Admi­nis­tra­tion. Er emp­fiehlt Maß­nah­men für eine inte­grierte Gesund­heits­ver­sor­gung mit­tels Kas­sen­ver­trä­gen auch für nicht-ärzt­li­che Gesund­heits­be­rufe. „Dabei sollte die Zusam­men­ar­beit mit den nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten in Netz­wer­ken mit defi­nier­ten Ver­bind­lich­kei­ten vor­ge­se­hen wer­den“, so Wech­sel­ber­ger abschließend.

ÖÄK: Abbe­ru­fung von Bachin­ger prüfen

Als „grobe Miss­ach­tung zen­tra­ler Pati­en­ten­rechte“ sei die For­de­rung von Gerald Bachin­ger, Spre­cher der Pati­en­ten­an­wälte, zu qua­li­fi­zie­ren, wonach bei rou­ti­ne­mä­ßi­gen Qua­li­täts­kon­trol­len in Ordi­na­tio­nen die Kran­ken­ak­ten der Pati­en­ten ein­ge­se­hen wer­den sol­len, erklärte die ÖÄK in einer ers­ten Stel­lung­nahme. Zur For­de­rung von Bachin­ger betonte ÖÄK-Prä­si­dent Artur Wech­sel­ber­ger: „Die Geheim­hal­tung der per­sön­li­chen Behand­lungs­da­ten durch den Arzt ist ein fun­da­men­ta­ler ethi­scher Grund­satz, der wie über­all so auch in Öster­reich hohen gesetz­li­chen Schutz genießt. Dar­auf muss man sich jeder­zeit ver­las­sen kön­nen.“ Der Daten­schutz sei auch bei Rou­ti­ne­kon­trol­len der Ordi­na­tio­nen ein­zu­hal­ten, wie vom Gesund­heits­mi­nis­te­rium in einem aktu­el­len Schrei­ben bestä­tigt werde, so Wech­sel­ber­ger. Selbst in Ein­zel­fäl­len könne bei Vor­lie­gen einer Beschwerde nur mit aus­drück­li­cher Zustim­mung des Pati­en­ten die Kran­ken­ge­schichte ein­ge­se­hen wer­den. Die ÖÄK sprach sich daher dafür aus, die Abbe­ru­fung Bachin­gers als Pati­en­ten­an­walt zu prü­fen. Auch der Prä­si­dent der Ärz­te­kam­mer Stei­er­mark und Finanz­re­fe­rent der ÖÄK, Her­wig Lind­ner, übt Kri­tik an den „unqua­li­fi­zier­ten Aus­sa­gen“ Bachin­gers. „So würde das Ver­trau­ens­ver­hält­nis zwi­schen Arzt und Pati­ent gestört“, betonte Lind­ner in einer Aus­sendung. Und wei­ter: „Hier agiert ein selbst­er­nann­ter Ärzte-Anklä­ger hin­ter der Maske eines Patientenanwalts.“

EU: Import­ver­bot für Gemüse aus Indien

Die EU-Kom­mis­sion will den Import von fünf Gemüse- und Obst­sor­ten aus Indien wegen Män­gel im Pflan­zen­ge­sund­heits­zeug­nis ver­bie­ten. Bei den Sor­ten Taro (Aron­st­ab­ge­wächs), Mango, Bit­ter­me­lone, Melan­zani und Schlan­gen­haar­gurke (Kür­bis­ge­wächs) wur­den Qua­ran­täne-Schäd­linge, die die Land­wirt­schaft der EU beein­träch­ti­gen könn­ten, regis­triert. Das Ver­bot gilt ab Mai 2014.

Medi­zin­pro­dukte: künf­tig mehr Kontrollen

Das EU-Par­la­ment will die Rück­ver­folg­bar­keit und Kon­trolle von Medi­zin­pro­duk­ten ver­bes­sern. Das ist eine Kon­se­quenz des Skan­dals um Brust­im­plan­tate der fran­zö­si­schen Firma PIP. Nach der Zulas­sung durch den deut­schen TÜV tauschte der fran­zö­si­sche Her­stel­ler das hoch­wer­tige medi­zi­ni­sche Sili­kon gegen Indus­trie­si­li­kon. Die Rege­lung betrifft u.a. auch Hüf­ten­do­pro­the­sen, Zahn­fül­lun­gen und Katheter.

Fahr­zeug­lärm: neue Grenzen

Mit neuen Regeln will die EU-Kom­mis­sion die Beläs­ti­gung durch Fahr­zeug­lärm um etwa ein Vier­tel sen­ken. Bis 2024 muss die Indus­trie diese Gren­zen nach und nach umset­zen: Autos sol­len nicht mehr lau­ter als 68 Dezi­bel statt bis­lang 74 Dezi­bel sein. Ein nor­ma­les Gespräch ist etwa 55 Dezi­bel laut. Hin­ge­gen sol­len bei den sehr lei­sen Hybrid-Fahr­zeu­gen akus­ti­sche Warn­si­gnale ab Juli 2019 Pflicht werden.

Süd­asien: Polio ausgerottet

In Süd­asien gilt Polio laut WHO (Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion) als aus­ge­rot­tet. 80 Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung leben damit in Polio-freien Regio­nen. In Indien, wo 2009 noch die Hälfte aller welt­weit regis­trier­ten Polio-Fälle auf­tra­ten, wurde wegen eines gro­ßes Impf­pro­gramms in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren keine Neu­erkran­kung regis­triert. Polio tritt nur noch in Afgha­ni­stan, Paki­stan und Nige­ria ende­misch auf.

Nicht­rau­cher­schutz: Öster­reich ist Schluss­licht in Europa

Beim Nicht­rau­cher­schutz ist Öster­reich an letz­ter Stelle von 34 unter­such­ten euro­päi­schen Län­dern. Das ergab die „Tabak-Kon­troll-Skala 2013“, die vom Zusam­men­schluss füh­ren­der Krebs­li­gen in Europa (ECL) Ende März ver­öf­fent­licht wurde. Füh­rend in punkto Nicht­rau­cher­schutz ist Groß­bri­tan­nien mit 74 von 100 mög­li­chen Punk­ten, gefolgt von Irland, Island und Nor­we­gen. Öster­reich erzielte ledig­lich 31 Punkte und damit den letz­ten Platz; mit 32 Punk­ten belegte Deutsch­land den vor­letz­ten Platz. Unter­sucht wur­den Kri­te­rien wie etwa Ziga­ret­ten­preise, Rauch­ver­bote an öffent­li­chen Orten, Wer­be­ver­bote und War­nun­gen auf Ziga­ret­ten­pa­ckun­gen. Die Exper­ten kri­ti­sier­ten in Öster­reich ein nied­ri­ges Niveau bei allen Maß­nah­men zur Ein­däm­mung des Tabak­kon­sums. Seit 2007 und 2010 – auch damals lag Öster­reich jeweils auf dem letz­ten Platz – habe es wenige Anzei­chen einer Ver­bes­se­rung gege­ben, heißt es im Bericht.

Medi­zin-Fakul­tät Linz: 342 Anmeldungen

Für ins­ge­samt 60 Stu­di­en­plätze an der Lin­zer Medi­zin-Fakul­tät gibt es nach Ende der Frist 342 Anmel­dun­gen. Der Auf­nah­me­test wird am 4. Juli 2014 an der Johan­nes Kep­ler Uni­ver­si­tät in Linz statt­fin­den. Als Koope­ra­ti­ons­part­ner bie­tet die Medi­zi­ni­sche Uni­ver­si­tät Graz einen Online-Vor­be­rei­tungs­kurs an. Mitte Mai wer­den die Ein­la­dun­gen zum Auf­nah­me­test ver­schickt. Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter www.jku.at.

ÖÄK: COPD-Früh­erken­nung beim Hausarzt

Bis zu eine Mil­lion Öster­rei­cher könnte von COPD betrof­fen sein, wie der Obmann der Bun­des­fach­gruppe Lun­gen­er­kran­kun­gen in der ÖÄK, Heinz Stolz, kürz­lich in einer Aus­sendung mit­teilte. Mit der „Klei­nen Spi­ro­me­trie“ könnte der Haus­arzt die Dia­gnose stel­len, aber „nach wie vor über­neh­men nicht alle Kas­sen diese wich­tige Leis­tung, wes­halb mehr als 1,9 Mil­lio­nen Ver­si­cherte über­haupt nicht auf COPD getes­tet wer­den kön­nen“, kri­ti­sierte Johan­nes Stein­hart, Obmann der Bun­des­ku­rie Nie­der­ge­las­sene Ärzte in der ÖÄK. Schon seit Jah­ren setze man sich von Sei­ten der ÖÄK für die Auf­nahme der „Klei­nen Spi­ro­me­trie“ in die Vor­sor­ge­un­ter­su­chung ein. „Wir reden hier von fast einem Vier­tel der Bevöl­ke­rung, dem ein nie­der­schwel­li­ger Zugang zur Dia­gnose einer schwe­ren Erkran­kung ver­wehrt wird“, betont der Obmann der Bun­des­sek­tion All­ge­mein­me­di­zin in der ÖÄK, Gert Wie­gele. Es sei nicht ein­zu­se­hen, dass die Gebiets­kran­ken­kas­sen in Wien und Kärn­ten die­sen Test beim Haus­arzt nicht übernehmen.

Grie­chen­land: Chaos vor Notapotheken

Weil in Athen der Groß­teil der Apo­the­ken Ende März wegen geplan­ter Refor­men streikte, herrschte vor den weni­gen geöff­ne­ten Notapo­the­ken Chaos. Nur 36 von ins­ge­samt 3.800 Apo­the­ken ver­sorg­ten im Groß­raum Athen rund 3,5 Mil­lio­nen Ein­woh­ner. „Wir wer­den so lange kämp­fen, bis die Regie­rung ein­lenkt“, so ein Ver­tre­ter des Ver­ban­des der grie­chi­schen Apo­the­ken. Im Zuge der Refor­men sol­len neben ande­ren Berufs­zwei­gen auch die Apo­the­ker libe­ra­li­siert wer­den; gegen diese Libe­ra­li­sie­rung – sie ist Vor­aus­set­zung für wei­tere Finanz­hil­fen an Grie­chen­land – rich­tete sich der Streik der Apo­the­ker. Ebenso ist geplant, dass künf­tig Medi­ka­mente auch in Super­märk­ten ver­kauft wer­den kön­nen und Apo­the­ken­ket­ten erlaubt wer­den. Bis­her sind Apo­the­ken in Grie­chen­land lizen­ziert und die Lizen­zen limitiert.

Wal­ter Dor­ner: Ehren­mit­glied in der Gesell­schaft der Ärzte

Der ehe­ma­lige Prä­si­dent der ÖÄK, MR Wal­ter Dor­ner, ist kürz­lich im Rah­men der dies­jäh­ri­gen Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Gesell­schaft der Ärzte in Wien in Aner­ken­nung sei­ner Ver­dienste in der Hee­res­me­di­zin und um die Gesell­schaft der Ärzte zum Ehren­mit­glied ernannt wor­den. Dor­ner war ab 1979 im Hee­res­spi­tal Stamm­ers­dorf in Wien tätig und ab 1987 des­sen ärzt­li­cher Lei­ter. Die Lau­da­tio hielt Univ. Prof. Michael Gnant von der Uni­ver­si­täts­kli­nik für Chir­ur­gie am Wie­ner AKH.

ÖÄK und Sach­sen unter­zeich­nen Zusatzvereinbarung

Staats­mi­nis­te­rin Chris­tine Clauß vom Säch­si­schen Staats­mi­nis­te­rium für Sozia­les und Ver­brau­cher­schutz und ÖÄK­Prä­si­dent Artur Wech­sel­ber­ger unter­zeich­ne­ten zusam­men mit Herrn Michael Schulte-Wes­ten­berg die Zusatz­ver­ein­ba­rung zum 2007 geschlos­se­nen Ver­trag, mit dem die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Öster­reich und Sach­sen bekräf­tigt wird. Mit der Zusatz­ver­ein­ba­rung tritt nun auch die Säch­si­sche Lan­des­ärz­te­kam­mer als drit­ter Ver­trags­part­ner bei.

Ver­gif­tungs­ge­fahr durch Liquid Caps

Flüs­sig­wasch­mit­tel-Kap­seln kön­nen zu Ver­gif­tun­gen bei Kin­dern füh­ren, warnte das deut­sche Bun­des­in­sti­tut für Risi­ko­be­wer­tung (BfR). Kin­der könn­ten – ebenso wie ältere, demente Per­so­nen – die hoch kon­zen­trier­ten Liquid Caps leicht mit Süßig­kei­ten ver­wech­seln. Seit 2012 haben zwei deut­sche Gift­in­for­ma­ti­ons-Zen­tren bereits rund 150 Fälle von Ver­gif­tun­gen im Zusam­men­hang mit Wasch­mit­tel-Kap­seln gemel­det – rund zehn Pro­zent davon mit „mit­tel­schwe­ren Gesund­heits­be­ein­träch­ti­gun­gen“. Wegen der deut­lich höhe­ren Ten­sid-Kon­zen­tra­tion kön­nen schon kleine Men­gen der Kap­seln gesund­heit­li­che Risi­ken ver­ur­sa­chen. In Groß­bri­tan­nien, Frank­reich und Ita­lien, wo die Kap­seln schon län­ger auf dem Markt sind, gibt es jähr­lich rund 400 bis 500 Anfra­gen zu sol­chen Vergiftungsfällen.

CIRS­me­di­cal: Mel­de­gruppe für Allgemeinmedizin

Die Bun­des­sek­tion All­ge­mein­me­di­zin der ÖÄK hat eine eigene Mel­de­gruppe für CIRS­me­di­cal, das seit 2009 bestehende Feh­ler­melde- und Lern­sys­tem der ÖÄK, gegrün­det. Dabei will man auch von Erfah­run­gen aus dem haus­ärzt­li­chen Bereich pro­fi­tie­ren: All­ge­mein­me­di­zi­ner sol­len Pro­bleme und Erfah­run­gen anonym und unkom­pli­ziert berich­ten kön­nen, um künf­tig ein der­ar­ti­ges Ereig­nis zu ver­mei­den und die Sicher­heit zu erhö­hen. Im Gegen­satz zum all­ge­mei­nen CIRS­me­di­cal kön­nen in der Mel­de­gruppe auch Pati­en­ten Erfah­run­gen aus ihrer Haus­arzt-Pra­xis berich­ten. Die Berichte wer­den von Exper­ten kom­men­tiert; sie zei­gen Lösungs­vor­schläge auf, die in der Haus­arzt-Pra­xis umge­setzt wer­den kön­nen. Tipp: www.cirsmedical.at

ESTRO-Kon­gress: Strah­len­the­ra­pie sta­gniert in Österreich

Weit über der Tole­ranz“ seien die War­te­zei­ten auf eine Strah­len­the­ra­pie in Öster­reich, so lau­tet die Kri­tik von Robert Haw­li­c­zek, Obmann der Bun­des­fach­gruppe Strah­len­the­ra­pie-Radio­on­ko­lo­gie in der ÖÄK kürz­lich bei einer Pres­se­kon­fe­renz anläss­lich des ESTRO-Kon­gres­ses (Euro­pean Society for Radio­the­rapy & Onco­logy) in Wien. „Pro vier Wochen War­te­zeit sin­ken die Hei­lungs­chan­cen je nach Kar­zi­nom um rund zehn bis 20 Pro­zent“, fügte er hinzu. Aktu­ell liege die War­te­zeit bei Pati­en­ten mit Mamma- und Pro­statakar­zi­no­men in Öster­reich bei rund zwei bis drei Mona­ten, führte Univ. Prof. Richard Pöt­ter, Lei­ter der Uni­ver­si­täts­kli­nik für Strah­len­the­ra­pie an der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien, aus. Die Radio­the­ra­pie sta­gniert in Öster­reich, waren sich die Exper­ten einig. Denn es gehe nicht darum, den Sta­tus quo zu ver­tei­di­gen, son­dern eine Ver­bes­se­rung für die Zukunft zu errei­chen. Wäh­rend etwa in Däne­mark 9,7 Line­ar­be­schleu­ni­ger auf eine Mil­lion Men­schen kom­men, sind es in Öster­reich nur 5,1. Aktu­ell gibt es laut Univ. Prof. Karin Kapp, Prä­si­den­tin der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Radio- Onko­lo­gie (ÖGRO), öster­reich­weit nur 43 Line­ar­be­schleu­ni­ger, Mini­mal­be­darf wären 60,4. Laut Öster­rei­chi­schem Struk­tur­plan Gesund­heit (ÖSG) müss­ten es sogar 84,6 sein. Dazu komme ein star­kes West-Ost-Gefälle bei der Ver­sor­gung. Das „große Pro­blem“ sei Nie­der­ös­ter­reich; dort gebe es nur fünf anstatt der benö­tig­ten zwölf bis 14 Line­ar­be­schleu­ni­ger. Die Folge: 30 Pro­zent der in Wien behan­del­ten Pati­en­ten kom­men aus Nie­der­ös­ter­reich, wodurch der Man­gel in Wien noch ekla­tan­ter werde.

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 8 /​25.04.2014