edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühlgassner

25.09.2014 | Poli­tik

© Gregor Zeitler

Mehr als 600 der 1.380 Medi­­­zin-Absol­­ven­­ten haben 2013 nicht als Ärzte in Öster­reich zu arbei­ten begon­nen – diese Zahl nannte der zustän­dige Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Rein­hold Mit­ter­leh­ner anläss­lich der Grün­dung der Lin­zer Medizinfakultät.

Dass es zu wenige Ärzte gibt, die in Öster­reich tätig sind oder tätig sein wol­len, ist – auch wenn wir laut OECD zu den Staa­ten mit der höchs­ten Ärz­te­dichte zäh­len – evi­dent. Die Zeit der ellen­lan­gen War­te­lis­ten auf einen Tur­nus oder auf eine Kas­sen­stelle ist lange vor­bei. Fak­tum ist, dass es da wie dort Pro­bleme in der Ver­sor­gung gibt.

Die Bun­des­ku­rie ange­stellte Ärzte geht nun in die Offen­sive mit einer Enquete zum Thema „Spitalsärztin/​Spitalsarzt 2025“ am 29. Okto­ber in Wien. Dabei geht es um mög­li­che Sze­na­rien für die künf­tige Tätig­keit als Arzt und Ärz­tin im Spi­tals­be­reich. Alle Details dazu fin­den Sie hier.

Reden Sie mit!

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner
Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 18 /​25.09.2014