Labor­me­di­zin im SMZ-Ost Wien: ISO-zertifiziert

25.03.2010 | Poli­tik

Qua­lity Aus­tria hat das Insti­tut für Labor­me­di­zin am SMZ Ost/​Donauspital Wien als ers­tes dia­gos­ti­sches Labo­ra­to­rium im Wie­ner Kran­ken­an­stal­ten­ver­bund nach ISO 9001:2008 zer­ti­fi­ziert.
Das Insti­tut für Labor­me­di­zin im Donau­spi­tal SMZ-Ost hat sich ent­schlos­sen, ein Qua­li­täts­ma­nage­ment­sys­tem nach ISO 9001:2008 für alle Pro­zesse und Ana­ly­se­be­rei­che des Insti­tuts auf­zu­bauen und zu betrei­ben. Die Umset­zung die­ses Vor­ha­bens im Zeit­raum von Dezem­ber 2008 bis Juni 2009 konnte „durch das hohe Enga­ge­ment aller Mit­ar­bei­ter des Insti­tuts erreicht wer­den“, erklärt dazu der Vor­stand des Insti­tuts für Labor­me­di­zin, Univ. Doz. Wal­ter Krug­lu­ger. Die­ses umfas­sende Qua­­li­­täts­­ma­­na­ge­­ment- Sys­tem – es umfasst zehn Kern­pro­zesse, die alle Teil­be­rei­che des Insti­tuts abdeckt wie etwa Kli­ni­sche Che­mie, Häma­to­lo­gie, Harn­dia­gnos­tik etc. – inklu­diert bereits vorab die künf­ti­gen Anfor­de­run­gen an ein medi­zi­ni­sches Labor. Beson­de­res Augen­merk wurde dabei auf das Schnitt­stel­len­ma­nage­ment gelegt – ein zen­tra­les Anlie­gen spe­zi­ell für die dia­gnos­ti­schen Fächer. Ebenso wurde ein eng­ma­schi­ges Feh­ler­ver­mei­dungs­kon­zept gemäß ISO 9001:2008 erar­bei­tet, das dau­er­haft die hohe Qua­li­tät sichern soll. Ergänzt wird dies alles durch stan­dar­di­sierte Ver­fah­ren im Umgang mit Rekla­ma­tio­nen und zur Erhe­bung der Kun­den­zu­frie­den­heit. Auch der Bereich For­schung und Ent­wick­lung wurde ISO-kon­­form zer­ti­fi­ziert und ermög­licht es, in Zukunft kurz­fris­tig neue, spe­zi­elle Ana­ly­sen für die Dia­gnos­tik zu eta­blie­ren. Im Zuge die­ses Pro­zes­ses wur­den auch Aus­bil­dung und Lehre des Insti­tuts ISO-kon­­form struk­tu­riert und zertifiziert. 

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 6 /​25.03.2010