Depressionen, Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörungen sind die häufigsten psychischen Folgeerkrankungen nach kardiovaskulären Ereignissen. Umgekehrt wirken sich psychische Stressoren erheblich auf die Herzgesundheit aus.
Bei rund einem Drittel der Patientinnen und Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen liegen Depressionen vor, circa ein Drittel der Betroffenen leidet unter Angst. Nach einem kardiovaskulären Ereignis kommt es in rund einem Drittel der Fälle zu posttraumatischen Stresssymptomen. „Das Risiko, nach einem Myokardinfarkt an einer depressiven Erkrankung zu leiden, ist verglichen mit herzgesunden Patientinnen und Patienten um das Dreifache erhöht“, berichtet Univ.-Prof. Dr. Jolana Wagner-Skacel von der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie an der Medizinischen Universität Graz. Im Fall von großen herzchirurgischen Eingriffen könne es bis zu einem halben Jahr danach immer noch zu F
