Patientenzentrierte Kommunikation: Prozesse automatisieren, nicht Entscheidungen

26.05.2026 | Medizin

Autorin: Susanne Müller-Posch

Digitalisierung, verstärkter Einsatz der Telemedizin – insbesondere seit COVID-19 – und die Implementierung künstlicher Intelligenz verändern ärztliche Tätigkeiten und Prozessabläufe teils radikal. Wo und wie kann Technologie unterstützen und wo sind Ärztin und Arzt als Mensch gefragt?

Die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten macht einen großen Teil der allgemeinmedizinischen Arbeit aus. Praktische Ärztinnen und Ärzte sind „Gatekeeper“ für den weiteren Behandlungsweg. Studien zeigen, dass die Qualität der ärztlichen Gesprächsführung zentrale Outcome-Parameter wie Therapieadhärenz und Heilungschancen, aber auch die Arbeitszufriedenheit der Ärztinnen und Ärzte selbst beeinflusst.

„In der patientenzentrierten Kommunikation steht der Patient im Mittelpunkt – mit seinen Symptomen, aber auch mit seinen Emotionen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Henriette Löffler-Stastka von der Universitätsklinik für Psy

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