Japanische Enzephalitis: Risiko für Langzeitreisende

26.05.2026 | Medizin

Autor: Martin Schiller

Die wirksamste Prävention der Japanischen Enzephalitis ist der Schutz vor Moskitostichen. Für Personen, die für längere Zeit in endemische Gebiete wie Südostasien reisen oder sich dort in der Nähe von landwirtschaftlichen Einrichtungen aufhalten, ist die Schutzimpfung empfohlen. Ihr Wirksamkeitsgrad ist hoch.

DieImpfunggegenJapanische Enzephalitis ist laut Österreichischem Impfplan bei Reisen in die Endemiegebiete Asiens indiziert. „Die Infektionsrate in Südostasien ist mit rund 30.000 dokumentierten Fällen pro Jahr einigermaßen hoch. Es ist außerdem von einer sehr hohen Dunkelziffer auszugehen, weil Surveillance-Systeme in den betroffenen Gebieten nicht dem europäischen Standard entsprechen“, berichtet Assoc.-Prof. PD Dr. Christoph Steininger von der Klinischen Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin an der Medizinischen Universität Wien. Die Übertragung des Japan-Encephalitis-Virus erfolgt über tag- und nachtaktive Stechmücken der G

Sie möchten weiterlesen?
Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Artikel zu erhalten:
ÖÄZ Website-Login

Sie haben noch keine Zugangsdaten?
Bitte registrieren Sie sich »

Haben Sie ihr Passwort vergessen?
Fordern Sie ein neues Passwort an »

SSO-Login für ÖÄK-Mitglieder