Nach Feststellung eines Schilddrüsenknotens erlaubt ein Abklärungsalgorithmus bestehend aus Sonografie und falls notwendig Szintigrafie und Feinnadelpunktion eine ausgezeichnete Einschätzung der Dignität.
Die drei häufigsten Wege zur Feststellung eines Schilddrüsenknotens sind das eigene Ertasten durch die Patientin/den Patienten, die Vorsorgeuntersuchung und ein Zufallsbefund, etwa im Rahmen einer Sonografie der Carotis. „Seltener kann bei einem PET-CT, zum Beispiel im Rahmen einer onkologischen Untersuchung, ein Inzidentalom in der Schilddrüse ebenfalls als Zusatzbefund festgestellt werden“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Michael Gabriel, Vorstand des Instituts für Nuklearmedizin und Endokrinologie am Kepler Universitätsklinikum Linz. Bei rund 50 Prozent der Menschen werde im Laufe des Lebens ein Schilddrüsenknoten festgestellt.
„Sehr häufig werden Schilddrüsenknoten zufällig entdeckt. Durch die nun wied
