Beim Videodreh und Fotoshooting für die Social Media-Kampagne der Bundeskurie angestellte Ärzte im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt war spürbar: hier lebt eine Ärzteschaft ihre Berufung, Patienten zu versorgen – und auch auf die ärztliche Nachwuchs förderung wird nicht vergessen.
Ziel der Kampagne ist es, die tägliche Arbeit der Ärztinnen und Ärzte in den Spitälern zu zeigen, ihren Alltag und die damit verbundenen Herausforderungen zu skizzieren und die Leistungen der Spitalsärzte in Österreich noch deutlicher als bisher vor den Vorhang zu holen und sichtbar zu machen. Das hat sich der neue Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte (BKAÄ) der ÖÄK, Daniel von Langen, unter anderem vorgenommen, der auch persönlich nach Eisenstadt gekommen war. In Eisenstadt wurde dazu über acht Stunden in mehreren Abteilungen, von der Chirurgie über die Gynäkologie und Geburtshilfe bis hin zur Radiologie und zur Orthopädie/Traumatologie, gedreht. Motto: „Spitalsmedizin braucht Menschen.“
Menschen an der Arbeit
Der Präsident der Ärztekammer Burgenland, Christian Toth, betonte unter anderem die wichtige Stellung des Ordensspitals. Das älteste und größte im Bundesland ist ein zentraler Pfeiler der Gesundheitsversorgung im Burgenland, gemeinsam mit den Kliniken der Gesundheit Burgenland in Oberwart, Oberpullendorf, Güssing und Kittsee. In Eisenstadt hat die Ausbildung der nächsten ärztlichen Generation einen sehr hohen Stellenwert. Das unterstrich auch Reinhold Renner, Leiter der Chirurgischen Abteilung.- „Irgendwann werden wir in Pension gehen und dann müssen Junge da sein, die diesen Job genauso gut machen. Darin sehen wir unseren Ausbildungsauftrag, den wir sehr ernst nehmen. Da gehört es dazu, dass erfahrene Oberärzte, und auch der Chef, den Jungen die chirurgischen Eingriffe lehren und ihnen assistieren, bis sie so routiniert sind, dass sie sie selbständig machen können.“
Arbeiten auf Augenhöhe
Der Direktor des Krankenhauses, Martin Wehrschütz, unterstrich die wertschätzende Atmosphäre in der Kollegenschaft und die Möglichkeit, flexible Arbeitszeitmodelle zu nutzen – zusätzliche positive Assets, die Lust am Arztberuf machen und die auch die Lust aufs Arbeiten am Standort Eisenstadt erhöhen. Wehrschütz betonte zudem die wichtige Stellung des Spitals als Lehrkrankenhaus für die Medizinischen Universitäten Wien,Graz und Innsbruck. Als „perfekt“ für den Berufseinstieg als Ärztin oder Arzt empfindet die aktuelle Turnusärztevertreterin Hannah Sayahpour das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt: „Wir haben sehr viele verschiedene Abteilungen und es ist dennoch sehr familiär. Wir arbeiten wirklich alle auf Augenhöhe – das ist, was mir in Eisenstadt so gut gefällt.“
Platz 6 beim „Klinik Award Austria“
Ganz aktuell belegte das Krankenhaus Barmherzige Brüder übrigens beim erst kürzlich vergebenen „Klinik Award Austria 2026“ den 6. Platz unter den 174 bewerteten Akutkliniken in Österreich. Der Award basiert auf einer Studie der Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGSV), für die mehr als 20.000 Patientinnen und Patienten befragt wurden. Bewertet wurden unter anderem Kundenzufriedenheit, medizinische Qualität, Kommunikation, Verfügbarkeit des Pflegepersonals und Sauberkeit. Zusätzlich wurde das Qualitätsmanagement aller untersuchten Krankenhäuser analysiert.
„Wir Spitalsärztinnen und Spitalsärzte“- Kampagne der ÖÄK
Die Videos und Fotos aus Eisenstadt sind in den kommenden Tagen und Wochen auf den Kanälen der Social Media-Kampagne der BKAÄ (LinkedIn, Facebook und Instagram) zu sehen.
Hier geht’s direkt zu den bisherigen Beiträgen: https://linktr.ee/wir_spitalsaerzte_aerztekammer
© Österreichische Ärztezeitung Nr. 10 / 25.5.2026