Die moderne COPD-Therapie folgt zunehmend einem multidimensionalen, individuell ausgerichteten Behandlungskonzept. Dabei rücken krankheitsbestimmende Faktoren, gezielt behandelbare Charakteristika sowie innovative pharmakologische und nicht-pharmakologische Ansätze in den Fokus.
Die GOLD-Guidelines 2026 markieren einen wichtigen Meilentein in der Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).1 Die Guidelines beschreiben ein mehrdimensionales, individuell ausgerichtetes Therapiekonzept, das über die reine Bronchodilatation hinausgeht und krankheitsbestimmende Faktoren wie Symptome, Exazerbationsrisiko, Komorbiditäten und inflammatorische Endotypen systematisch berücksichtigt.1 Zentrale Ziele sind die anhaltende Linderung der Symptomatik, die effektive Prävention von Exazerbationen, die Verlangsamung des Lungenfunktionsverlustes sowie eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität.1 Nebe
